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WC-Service auf Autobahnen: Das Geschäft mit dem Geschäft

Für die Benutzung von Autobahntoiletten sollen statt bisher 50 künftig 70 Cent fällig werden. Zudem soll die Preiserhöhung von 20 Cent den Kunden nicht mehr als Gutschein zurückerstattet werden. Der ADAC kritisiert diese Pläne der Betreibergesellschaft Tank & Rast als wenig verbraucherfreundlich. Darüber hinaus ist zu befürchten, dass immer mehr Reisende auf Parkplätze und die angrenzenden Rasen- und Waldflächen ausweichen.

Der Automobilklub begrüßt grundsätzlich alle Bemühungen, den Kunden saubere Toiletten und moderne Sanitäreinrichtungen zu bieten. Dies dürfe allerdings nicht zulasten der Autofahrer gehen. „Mit dem bisherigen Konzept, bei dem der Autofahrer die Gebühr über einen Gutschein zurückerstattet bekommen hat, ist dies aus Sicht des Automobilclubs auch sehr gut gelungen“, so ADAC-Vizepräsident Ulrich Klaus Becker. „Trotz einiger Neuerungen sehen wir keinen nachvollziehbaren Grund, die Autofahrer nun an den Kosten zu beteiligen, zumal Reisende in den Raststätten ohnehin etwas erhöhte Preise hinnehmen müssen.“

Das zusätzliche Entgelt für die Benutzung der Einrichtungen begründet Tank & Rast mit gestiegenen Unterhaltskosten, einer TÜV-überwachten Langzeitgarantie für Qualität und Sauberkeit sowie kostenlosen neuen modernen Babywickelräumen. Aktuell bieten insgesamt rund 80 Standorte vor allem in Bayern und NRW das neue Sanifair-Konzept. Die Neuerungen werden schrittweise in weiteren Betrieben im Bundesgebiet eingeführt. (auto-reporter.net/sr)

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Veröffentlicht unter: Autonews

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