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TÜV NORD Gruppe: Mit „Punktlandung“

Die TÜV NORD Gruppe konnte im Geschäftsjahr 2009 ihren Umsatz mit 850,4 Millionen Euro (Vorjahr: 830,4) im Vergleich zum Jahr 2008 um 2,4 Prozent steigern. Beim Betriebsergebnis (EBIT) vor neutralen Effekten gab es mit 43,4 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr Einbußen (Vorjahr: 49,2), die Umsatzrendite lag bei 5,1 Prozent. Das Ergebnis vor Steuern beträgt 27,7 Millionen Euro nach 30,0 Millionen im Vorjahr.

Bei ihren gesteckten Wachstumszielen für 2009 habe die Gruppe „eine Punktlandung erzielt“, so Dr. Guido Rettig, Vorstandschef der TÜV NORD Gruppe, bei der Vorstellung der Zahlen auf der Bilanz-Pressekonferenz in Hannover. Er betonte vor allem das „organische Wachstum“ des Konzerns, während es bei vielen Unternehmen einen Trend zum allgemeinem Konjunkturabschwung gab. Rettig kündigte an, den eingeschlagenen Kurs fortzusetzen zu wollen. Neben Marktchancen, die man ergreifen wolle, stehe die Fortsetzung der „sehr erfolgreichen Mergers & Acquisitions im Mittelpunkt“. Rettig: „Ein breit aufgestelltes Unternehmen stärkt die Unabhängigkeit von negativen konjunkturellen Auswirkungen einzelner Branchen.“

Den größten prozentualen Umsatzsprung erreichte die TÜV NORD Gruppe, die einschließlich der gestellten TÜV-Sachverständigen 8.236 Mitarbeiter beschäftigt, im Geschäftsbereich Bildung und Personal; hier stieg der Umsatz von 40,9 auf 45,9 Millionen Euro (+12,2 %). Die unmittelbar bevorstehende Übernahme der RAG BILDUNG mit ihren 1.500 Mitarbeitern soll diesen Bereich weiter stärken.

Zugenommen hat abermals der Auslandsanteil der Unternehmensgruppe. Mit insgesamt 168,5 Millionen Euro steuerte das Geschäft außerhalb Deutschlands fast ein Fünftel (19,8 %) zum Unternehmensumsatz bei. Die Gesellschaften von TÜV NORD International erwirtschafteten davon 106,0 Millionen Euro (Vorjahr: 101,4/+4,5 %). Die erfolgreiche Akquisition von NDT Vorela Oy in Finnland erweiterte den Geschäftsbereich um zerstörungsfreie Prüfungen im kerntechnischen Markt. Ebenfalls zulegen konnte der Geschäftsbereich Industrie Services (+4,0 %); gestärkt wurde die Sparte (Materialprüfungen) durch die Akquisition der Gesellschaft für Werkstoffprüfung und Qualitätssicherung (GWQ) in Moers. Den Bereich Mobilität vergrößerte die TÜV NORD Gruppe durch den Kauf von adapt engineering in Nordhausen. Das Unternehmen wurde in das Institut für Fahrzeugtechnik und Mobilität eingegliedert und bringt seine Kompetenz in der Motorenprüfungen und -entwicklung ein. Der Umsatz im Rohstoffbereich wuchs um knapp ein Prozent auf 103,8 Millionen Euro. (auto-reporter.net/arie)

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Veröffentlicht unter: Autonews

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