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Preisgekrönte „Autos der Vernunft“
Wie „Auto-Reporter“ bereits meldete, haben die Leserinnen und Leser des Verbrauchermagazins „Guter Rat“ und der Zeitschrift „SUPERillu“ das „Auto der Vernunft 2010“ gewählt, und zwar in der Kategorie „Kompakt“ den VW Polo, in der Kategorie „Limousine“ den Toyota Prius und im Segment „Kombi/Van“ den Renault Grand Scénic. Alle drei preisgekrönten Autos setzen in der jeweiligen Klasse Maßstäbe in Sachen Sicherheit, beim Verbrauch und beim Fahrkomfort.
Bei der gestrigen Preisverleihung im Berliner Meilenwerk erinnerte „Guter-Rat“-Chefredakteur Werner Zedler daran, dass bei der ersten Preisvergabe vor zehn Jahren noch kein einziges Fahrzeug fünf Sterne beim EuroNCAP-Crashtest erreichte. Heute sei die 5-Sterne-Sicherheit bei allen Preisträgern selbstverständlich. Ähnliche Fortschritte habe es beim Verbrauch gegeben.
Mit dem „Blick in die richtige Richtung“ habe der Preis „Auto der Vernunft“ diese Entwicklung begleitet. Davon ausgehen könne man, sagte Werner Zedler, dass sich die technische Entwicklung nicht geradlinig auf einem Gleis bewegen werde. Neben dem elektrischen Antrieb gebe es noch andere interessante Ansätze, beispielsweise den Diesotto-Motor von Daimler, der 2008 als „Innovation der Vernunft“ ausgezeichnet worden war.
Diesen Preis bekam diesmal der Kolibri AlphaPolymer Akku des Berliner Start-up-Unternehmens DBM Energy, der bei geringeren Kosten eine wesentlich höhere Speicherkapazität biete als die Lithium-Ionen-Technologie und damit batteriebetriebenen Autos eine deutlich größere Reichweite verschaffe.
Bei der Übergabe des Preises erinnerte Staatsekretär Dr. Scheuer vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung daran, dass die Bundesregierung die Elektromobilität gezielt fördere. Angesichts der beeindruckenden Sammlung von Autos vergangener Zeiten im Berliner Meilenwerk, dem Veranstaltungsort, war die Anmerkung Dr. Scheuers nahe- liegend, auch bei künftigen Autos der Vernunft dürfe die Emotion auf keinen Fall zu kurz kommen. (auto-reporter.net/wr)
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