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Mercury-Ära beendet

Nach 70 Jahren beendet Ford die Ära seiner Marke Mercury. Der Verwaltungsrat des Unternehmens hat dem Vorhaben Medienberichten zufolge zugestimmt. In der Käufergunst hat die inzwischen in die Jahre gekommene Marke deutlich Federn lassen müssen. Im vergangenen Monat wurden nur noch 9.100 Fahrzeuge der Marke verkauft; elf Prozent weniger als im Mai des Vorjahres. Zu wenig für Ford-Chef Alan Mulally.

Die Marke Mercury, einst von Esel Ford, dem Sohn von Firmengründer Henry Ford für die gehobene Mittelschicht kreiert, hat schon bessere Zeiten gesehen. So wurde sie mehr und mehr auch äußerlich immer Ford-ähnlicher; ihre optische Eigenständigkeit ging verloren, Mercury-Kunden wurden abtrünnig.

Ford-Chef Alan Mulally, der sich auf seinem konsequenten Sanierungskurs bereits von den Luxusmarken Jaguar, Land Rover und Volvo getrennt hat, konnten die von Mercury abgelieferten Absatzzahlen der letzen Monate offenbar nicht überzeugen. Dabei präsentierte der US-Autobauer auf der Detroiter Autoshow im Januar noch den Mercury Mariner als Hybrid.

Mulally bevorzugt den harten Schnitt. Damit ist der Ford-Boss bislang relativ gut durch die weltweite Wirtschaftskrise gekommen, denn, anders als seine unmittelbaren US-Konkurrenten GM und Chrysler, verzichtete der Autobauer im vergangenen Jahr auf Staatshilfen. (auto-reporter.net/arie)

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Veröffentlicht unter: Autonews

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