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Doppelpremiere: Produktionsstart für den Audi A1 in Brüssel
Bühne frei für den Audi A1: Gemeinsam mit dem belgischen Premierminister Yves Leterme und Charles Picqué, Ministerpräsident der Region Brüssel-Hauptstadt, gaben heute der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen AG und Audi-Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Dr. Martin Winterkorn sowie der Audi-Vorstandsvorsitzende Rupert Stadler den offiziellen Startschuss für die Produktion des Audi A1 im Audi-Werk Brüssel. Das Unternehmen präsentierte das neue Audi-Modell bei einem Festakt am Standort. Und es ist eine Doppelpremiere: Der Erstanlauf des A1 ist gleichzeitig auch Premiere für das umgebaute Brüsseler Werk der Ingolstädter.
Damit vom Start an alles wie am Schnürchen läuft, hat Audi nichts dem Zufall überlassen. So liefen in den vergangenen Wochen in dem ebenfalls neu eröffneten Anlauf- und Trainingscenter die Vorbereitung für die Serienfertigung mit Hochdruck. Wie sieht die optimale Eintaktung und Bandbelegung aus? Wie werden Durchlaufzeiten und Laufwege am besten reduziert, um die geplanten Abläufe unter Berücksichtigung der Methoden aus dem Audi-Produktionssystem zu simulieren und einzuüben?
Der gesamte Arbeitsprozess wurde Takt für Takt so realistisch wie möglich nachgestellt. Die Mitarbeiter testeten, welches Werkzeug wo liegen muss, welche Werkstücke auf welche Art zur Verfügung stehen müssen, wie sie am besten an der Linie stehen und sich bewegen, um im Takt das Auto so effizient wie möglich zu bauen. Alle Montagemitarbeiter wurden auf das Produktionssystem geschult und für den Qualitätsanspruch der Ingolstädter sensibilisiert. Hierfür wurden beispielsweise Steckverbindungen oder Schraubtechniken geübt. Nach dem Anlauf des A1 werden im Trainingscenter während der laufenden Serie kontinuierlich Workshops stattfinden, um die Mitarbeiter in der Fertigung dafür fit zu machen, die kurz-, mittel- und langfristigen Qualitäts- und Produktivitätszielen zu erreichen.
Den Produktionsstart des A1 und die Investition von 300 Millionen Euro in den Audi-Standort Brüssel nennt Martin Winterkorn in seinem Grußwort vor hochrangigen Gästen aus Politik und Wirtschaft „ein klares Zeichen für die Autoindustrie in Europa: Wir sind hier wettbewerbsfähig, und das Auto ist und bleibt ein starker Motor für Wachstum und Innovationen.“ Audi-Chef Rupert Stadler betont die besondere Rolle des A1, mit dem das erste Premiumfahrzeug im Kleinwagensegment präsentiert wird. Das Modell soll nach Stadlers Worten maßgeblich dazu beitragen, auch in diesem Jahr die Rekord-Verkaufsmarke von einer Million Fahrzeugen zu erreichen.
Durchschnittlich rechnet Audi mit einem jährlichen Produktionsvolumen von 100.000 A1. In diesem Jahr seien zunächst 50.000 Automobile der Modellreihe geplant, im Jahr 2011 würden dann 80.000 A1 gebaut, so der Audi-Chef. Mit hohen Investitionen in den belgischen Audi-Standort hat Audi die Voraussetzungen geschaffen, um bei Audi Brussels künftig in zwei Schichten rund 500 Fahrzeuge am Tag bauen zu können und so das dynamische Wachstum der Marke langfristig fortzusetzen. In Brüssel wird auch der A3 Sportback gebaut. (auto-reporter.net/wr)
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