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Daimler erhöht Anteil an russischem Lkw-Hersteller Kamaz
Daimler wird sich stärker an dem russischen Lkw-Hersteller Kamaz beteiligen und darüber hinaus noch in diesem Frühjahr mit einer lokalen Lkw-Produktion in einem Kamaz-Werk beginnen. Mit der führenden russischen Investmentbank Troika Dialog wurde vereinbart, fünf Prozent der von der Bank gehaltenen Anteile zu übernehmen.
Dies wollen die Stuttgarter allerdings gemeinsam mit der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) tun, wobei Daimler seinen Anteil an Kamaz zunächst nur um ein Prozent auf dann elf Prozent erhöht, während die restlichen vier Prozent der Anteile von der EBRD gehalten werden. Dadurch wird die EBRD einen Sitz im Aufsichtsrat erhalten, in dem Daimler bereits seit dem vergangenen Jahr vertreten ist. Über den Kaufpreis für den Erwerb der fünf Prozent wurde Stillschweigen vereinbart.
Das im November 2009 zwischen Daimler und Kamaz vereinbarte Joint Venture „Fuso Kamaz Trucks Rus“, an dem beide Partner je 50 Prozent halten, ist darüber hinaus startbereit. Noch im ersten Quartal wird in dem Kamaz-Werk in Naberezhnye Chelny mit der Montage von Fuso Lkws begonnen. (auto-reporter.net/hhg)
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